Wassertest für Trinkwasser – ist Dein Wasser gesund?

Unser Körper besteht zu circa 60 Prozent aus Wasser und es wird empfohlen, am Tag mindestens 2,5 Liter Wasser zu trinken. Bei Sport oder großer Hitze braucht unser Körper schnell ein paar Liter Wasser am Tag. Wer auf eine gesunde Ernährung achten will oder auch abnehmen will, der sollte täglich genug Wasser trinken. Es empfiehlt sich übrigens die Wassermenge über den Tag gleichmäßig zu verteilen und nicht auf einmal zu trinken. Die Frage ist allerdings, wie gesund unser Leitungswasser ist?

Muss es unbedingt Mineralwasser sein?

In der Werbung werden wir täglich mit den angeblichen Vorteilen von Mineralwasser konfrontiert. Es stellt sich daher die Frage, ob Mineralwasser tatsächlich so gut ist, oder ob es nicht auch normales Leitungswasser sein kann, was wir täglich trinken? Trinkwasser, d.h. Leitungswasser, ist das am Besten kontrollierte Lebensmittel überhaupt. Von daher kann man auch zum Leitungswasser anstelle von Mineralwasser greifen. Der einzige Vorteil, den Mineralwasser bietet, ist wie der Name schon sagt, der höhere Anteil an Mineralien. Leitungswasser wird in Deutschland jedoch viel strenger kontrolliert, als Mineralwasser. In den letzten Jahren ist es daher eher mal vorgekommen, dass Mineralwasser nicht in Ordnung war, als Trinkwasser.

Ist das Trinkwasser belastet
Ist das Trinkwasser belastet? Ein Wassertest kann Sicherheit geben

Trinkwasser wird streng kontrolliert

Durch die Trinkwasserverordnung (TrinkwV) wird die Qualität von Leitungswasser streng geregelt. Von den Wasserwerken kommt das Trinkwasser normalerweise in guter Qualität. Ein Problem können jedoch die Wasserzuleitungen darstellen. Die Hausanschlussleitung und die im Haus verwendeten Rohre einschließlich verwendeter Armaturen können Einfluss auf die Trinkwasserqualität haben. Durch Bleileitungen in alten Häusern oder auch durch neue Kupferleitungen können Bleimengen und Kupfermengen im Trinkwasser auftreten, welche die zulässigen Höchstwerte überschreiten. Auch nicht richtig betriebene Warmwasseraufbereitungen können zu Problemen führen, z.B. kann das Wasser durch Bakterien, wie z.B. Legionellen, verunreinigt werden. Auch organische Chlorkohlenwasserstoffe sind bereits in geringen Konzentrationen akut oder chronisch giftig.

Legionellen – gefährliche Keime im Trinkwasser

Legionellen (Legionella pneumophila) können eine starke Gefährdung für die Gesundheit darstellen. Aus den Wasserwerken kommt das Wasser normalerweise in guter bis sehr guter Qualität. Verunreinigt wird das Wasser aber häufig auf den letzten Metern, nämlich in den hauseigenen Installationen. Werden Legionellen beim Duschen eingeatmet, dann können die Bakterien gefährliche Krankheiten auslösen, wie zum Beispiel eine Lungenentzündung.

Wassertest für Trinkwasser

Trinkwasser testen durch eine Laboranalyse

Ein Wassertest für Trinkwasser gibt Sicherheit: Gerade Kinder und ältere Menschen nehmen schneller einen gesundheitlichen Schaden, wenn das Trinkwasser nicht in Ordnung ist. Wer sicher gehen will, dass das Trinkwasser in Ordnung ist, der sollte einen Wassertest für Trinkwasser durchführen. Schon eine einmalige Aufnahme von verunreinigtem Trinkwasser kann gesundheitsschädlich sein. Durch eine Laboruntersuchung in einem akkreditierten Trinkwasserlabor kann man prüfen, ob das Leitungswasser belastet ist. Reines und sauberes Trinkwasser ist entscheidend für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Wer sich nicht sicher ist, ob das Trinkwasser in Ordnung ist, der sollte zur Sicherheit eine Trinkwasseranalyse durchführen.

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